der erste GeburtstagIhr Lieben!

Vor genau zwei Wochen war also Hildas erster Geburtstag! Ein paar Tage ist es schon her, aber zwischen Kita Eingewöhnung, BLOGST Workshops, Imkerkurs und etlichen Schmuseeinheiten blieb mir nicht so viel Zeit darüber nachzudenken. Ein Jahr ist das Mädchen schon, das da so tapfer durch die Gegend marschiert. Immermal noch auf den Po fällt, aber stolz ist wie Bolle schon so ein grosses Mädchen zu sein. Der Minisheriff der jeden Tag schon etwas länger in die Krippe geht und schon alleine durch den Flur in Richtung Krippenraum spaziert – nach dem Motto: „Mama, Du kannst jetzt gehen!“. Und auch beim Essen will sie schon ganz die Große sein! Babykost – Nein Danke! Ich will genau das was Du auch hast!

Dies kleine Mädchen ist also nun ein Jahr! Was macht man an einem ersten Geburtstag?! Ich bin ja noch neu in dem Muddihausen-Business und war überfragt, wenn ich ehrlich bin! Ich wollte es ganz nett und gemütlich machen – ohne viel Heck-Meck und vor allem ohne zu viel Druck aufzubauen und das kleine Mädchen wohl möglich zu überfordern.

Was macht man also!? Backt man eine Torte?

Bei Pinterest habe ich viele lustige Fotoideen gesehen, die Bombastischsten Partys und Sachen die man mit einer Torte und einem Baby machen kann, aber ich muss ehrlich sagen, das ist alles irgendwie nicht meins! Dazu kommt noch die momentane Situation – eine Fondant Torte zu backen, ohne das das Geburtstagskind sie essen kann bzw.. sollte und parallel in den Medien und überall mit der Flüchtlingssituation konfrontiert zu sein, passte für mich nicht zusammen. Also gab es keinen Kuchen! Erst am nächsten Tag – und dann vor allem für die Mütter.der erste Geburtstagder erste Geburtstag

Wir entschieden uns gemeinsam (also der Mann und ich) die Geschenke nicht einzupacken, aber dann packte mich nachts meine schlechtes Gewissen und das Gefühl vielleicht doch keine liebevolle Mutter zu sein und alle Geschenke wurden dann doch in einer Nacht und Nebel Aktion in Seidenpapier verpackt – das ist leicht zu zerreissen und knistert so schön!

Natürlich war alles viel zu viel! Ich geb es zu! Ich will immer so wahnsinnig viel – es gab zu viel Geschenke – ich war zu aufgedreht und das kleine Mädchen wusste gar nicht so recht wie ihr geschieht. Aber sie hat es gut gemeistert und einfach Papier zerreissen und mich und meinen Partyhut ignoriert! Well done!

Nach der Kita ging es mit meiner Mutter in den Zoo! Sie fand es grossartig und fiel nach dem aufregenden Tag selig ins Bett!
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Am nächsten Nachmittag wurde dann mit Hildas Freundinnen und Freunden zusammen auf dem Spielplatz gefeiert! Mit Kuchen, Süssigkeiten, Reiscrackern und ordentlich Sekt für die Mütter! Was für ein perfekter Tag, denn das Wetter spielte auch ganz hervorragend mit! Danke lieber Wettergott!